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iOS 18 Siri Thumb

22. April 2026

Fabian Schwarzenbach

Siri 2.0: Neuer KI-Chef denkt wohl über Rückzug nach

Bei Apple wächst offenbar die Unruhe rund um die seit Monaten erwartete Siri-Neuauflage. Laut einem Bericht von Bloomberg soll Mike Rockwell, der aktuell die Entwicklung der überarbeiteten Sprachassistentin verantwortet, intern darüber nachgedacht haben, sich aus seiner operativen Rolle zurückzuziehen oder künftig nur noch beratend tätig zu sein.

Rockwell gilt innerhalb des Konzerns als wichtiger Manager: Er leitete zuvor die Entwicklung der Apple Vision Pro und wurde Anfang des Jahres auf das Siri-Projekt angesetzt, nachdem Apple seine KI-Strategie neu geordnet hatte. Hintergrund waren anhaltende Verzögerungen bei der Einführung einer deutlich intelligenteren Siri, die stärker auf generative KI setzen und direkter mit Apps sowie persönlichen Daten zusammenarbeiten soll.

Abgang vor Siri-Veröffentlichung unwahrscheinlich

Dem Bericht zufolge soll Rockwell mit der neuen Führungsstruktur nicht vollständig zufrieden sein. Seit der Neuorganisation untersteht das Siri-Team stärker Softwarechef Craig Federighi. Rockwell habe sich demnach intern eine größere strategische Rolle im Unternehmen erhofft. Dennoch gilt es als unwahrscheinlich, dass er Apple verlässt, bevor die neue Siri-Version tatsächlich fertiggestellt ist.

Für Apple wäre ein weiterer Führungswechsel bei Siri ein sensibles Signal. Die Sprachassistentin hinkt seit Jahren hinter der Konkurrenz wie Google Gemini oder ChatGPT hinterher, während Investoren und Nutzer zunehmend auf konkrete Fortschritte bei Apple Intelligence warten. Mehrere Berichte deuteten zuletzt darauf hin, dass Apple die Einführung neuer Siri-Funktionen erneut verschieben musste.

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